Lage und Anfahrt
Startseite Kreuzthal

Startseite Verein
Die Adelegg
Wald und Landschaft
Ökologie
Landwirtschaft
Freizeit u. Erholung
Die Utopie
Aktuelle Projekte

Satzung
Mitgliedschaft
Personalien
Kontakt

Lesestoff
Ein Service von
Seminar- und Gästehaus Tanne
Redaktionsbüro Heinz Peller
 © 2010 RedBuero
 Heinz Peller
   
Kreuzthal-Eisenbach
Initiative Kreuzthal-Eisenbach e.V
 Der pure Geschmack … Kreuzthaler Weiderind von der Adelegg GbR 
Die Utopie
Neue Zukunft für das alte Kreuzthal
Viele Pläne sind im Laufe der Jahrzehnte entstanden: Schon in der NS-Zeit wollte eine Generalplanung die Bergbauerngemeinde Kreuzthal retten, hatte im Krieg aber keine Chance mehr. Spätere Projekte setzten allein auf den Fremdenverkehr, der längst im Rückzug begriffen war. Dabei wäre eine Utopie für Adelegg und Kreuzthal im Grunde ganz einfach: Das alte Bild von Dorf und Landschaft sollte neu belebt werden.
Das Bild der 60er Jahre: Mit einer Schreinerei und mehreren Sägereien bot das Gewerbe vor Ort noch Arbeitsplätze. Der Fremdenverkehr blühte und war eine schöne Ergänzung. Die Infrastruktur mit eigener Sennerei, Bäckerei, Metzgerei und vielen Gasthäusern stimmte noch bestens.
Viele Hänge und Bergweiden waren noch frei vom Wald, überall lockten Aussichten, die Landschaft war geprägt vom Wechsel zwischen Wald und Weide. Und auf den Bergen lockten Herrenberg, Zengerles Alpe, Schletter Alpe, Wenger Egg die Wanderer.

Eine Utopie für das Kreuzthal will also nur das alte Gesicht der Landschaft wieder herstellen. Die Forderungen dafür aber sind radikal:
Viele Aufforstungen müssten wieder verschwinden, vor allem in der Ortsnähe (Datlersberg, Schwarzer Grat, Eschenfeld...). Die legendäre Schletter Alpe müsste wieder aufgebaut werden. Für einen neuen Tourismus wären spezielle Angebote zu entwickeln: Wanderungen auf den alten Glaswegen, der Wald als Erlebnis, eine Werkstatt mit Kunsthandwerk im neu belebten Glasweiler Schmidsfelden und vieles mehr.
Entscheidend aber: Die Infrastruktur muss neu belebt werden. Mit der Dorfwirtschaft Kreuz als Seele und Zentrum. Mit einem Laden zur Versorgung. Und vor allem mit Arbeitsplätzen vor Ort, wie sie die Schreinerei so lange bot. Dies mag utopisch klingen, aber ist keineswegs chancenlos. Das ebenfalls neu belebte Haus Tanne als Denkmal der Glaszeit ist ein schönes Beispiel für ein Erfolgskonzept.
Die Landwirtschaft bietet nur noch wenigen Vollerwerbsbetrieben eine Basis. Die Bergweiden aber können von einer Weidegemeinschaft genutzt werden. Das Fleisch der Weiderinder kann als eigene Marke verwertet werden. Das Kreuzthal bietet sich an für alte robuste, bedrohte Rassen. Solche Tiere mit ihrem hervorragenden Fleisch bieten nicht nur ein Zusatzeinkommen, sie sind zugleich eine Attraktion für Besucher. Und sie müssen in jedem Gasthof der Umgebung auf dem Teller landen.
Die einmalige Natur der Adelegg, die tausend Tobel mit ihrer seltenen Flora und Fauna, sie muss geschützt werden. Zugleich aber ist sie ein weiterer Pluspunkt für einen sanften Tourismus, der vor allem auf Naturfreunde setzt und damit eine gute Perspektive hat.
Das beste Beispiel für die Utopie Adelegg: Die legendäre Schletter Alpe, sie sollte neu aufgebaut werden. Die Bergweiden dort müssten von den hässlichen Aufforstungen befreit werden. Damit würde die Adelegg wieder zu einem verlockenden Ziel. Eine Utopie? Ja genau. Aber jede Utopie beginnt mit dem ersten Schritt. Das war hoffentlich die Gründung des Adelegg-Vereins. Wenn viele mitmachen, rückt die Utopie schnell näher.
ˆ top    
 Zum Vergrößern anklicken! 
 Blick in vergangene Zeiten ...
 Zum Vergrößern anklicken! 
 ... mit vielen freien Hängen
 Zum Vergrößern anklicken! 
 Schletteralm im Jahre 1912 –
 vielleicht bald reaktiviert?